THM

von H. Siebert


Diese Seite enthält eine Sammlung von kommentierten Links auf Internetseiten zu verschiedenen Aspekten des Themas  „Mathematik und (bildende) Kunst“. Wer Stichworte und Beispiele zu diesem Thema sucht , dem wird zu allererst der „Goldene Schnitt“  oder auch Dürers  Kupferstich  „Melencolia I“ einfallen, auf dem unter anderem ein lateinisches Quadrat  und ein Polyeder zu sehen sind.  Um hier nicht nur Bekanntes zu wiederholen, stellen wir zunächst ein Bild vor, das bisher wohl nicht im Web zu sehen war :

MaxErnst_5 Max Ernst: Junger Mann, gereizt durch den Flug einer nichteuklidischen Fliege
Dies Bild des  Malers und Bildhauers Max Ernst (1891 – 1976) hängt in der Kunsthalle Mannheim Technik: Öl und Tempera auf Leinwand. Größe: 81,5 mal 65,5 cm .

Kurze Erläuterung zum mathematischen Hintergrund: Als „nichteuklidisch“ bezeichnet man ebene Geometrien, in denen alle Axiome der euklidischen Geometrie gelten mit  Ausnahme des „Parallelenpostulats“:  „ Zu jeder Geraden  g  und jedem Punkt P außerhalb von g gibt es genau eine Gerade h, auf der P liegt und die g  nicht schneidet“.

Die Frage, ob es so etwas überhaupt geben kann, war seit Euklid (weiterer Link zu Euklid) (ca. 365 – 300 v. Chr.) offen und wurde in der Mitte des 19. Jahrhunderts unabhängig von Janos von Bolyai (1802 – 1860)  und  Nikolai Iwanowitsch Lobatschewsky (1793 – 1856 )  positiv beantwortet.

Ob alles, was im folgenden vorgestellt wird, „Kunst“ ist, soll hier nicht erörtert werden. Vermutlich gibt es darauf ohnehin keine gültige Antwort. Um hier aufgenommen zu werden, soll es genügen, wenn die Dinge einen gewissen ästhetischen Reiz haben. Bestimmte mathematische Objekte haben das in besonderem Maße, wie z.B. Spiralen oder Minimalflächen.

Aber auch andere Objekte wie die berühmte „Fibonacci-Folge“, denen ihr Bezug zur Geometrie nicht sofort anzusehen ist, bilden den Hintergrund zu ästhetisch reizvollen Gebilden in der Kunst und sogar in der belebten Natur.

Eine gute Übersicht über fast alles, was sich zu dem Thema „Mathematik und Kunst“ im Netz findet , gibt es hier (http://stubber.math-inf.uni-greifswald.de/mathematik+kunst/). Da Sie es geschafft haben, diese Seite anzusehen, sind Sie bestimmt auch in der Lage, mit Hilfe von Suchmaschinen weitere Seiten zum Thema zu finden. 

Wer zwischendurch lieber in ein Buch schaut als auf den Bildschirm, findet hier (http://www.mathe.tu-freiberg.de/~hebisch/cafe/cafebuecher.html) reichlich Literaturvorschläge.

Wer selber etwas gestalten möchte, z.B. mit Hilfe von Computer - Algebra - Programmen, kann sich hier Anregungen holen: Mathematica - Fans bedienen sich hier (http://software.additive-net.de/de/produkte/wolfram/anwendungen/einsatzbereiche/kunst ), Anregungen zu Animationen mit LiveMath findet man hier (http://www.livemath.de). Natürlich eignen sich alle anderen handelsüblichen Computer - Algebra - Programme (Maple, MathCad, MuPad, ... ) genauso.

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